Featherrain
Lebenszeichen

Mood: ...
Music: /


Ich hab hier schon weider ewig nichts mehr reingeschrieben. Aber das liegt einerseits, dass mein leben nunmal zZ und eigebntlich schon immer langweilig ist und andererseits ich nicht soo drauf abfahre, die ganze Zeit über meine Wankelmütigkeit mich auszukotzen.

Mein Mittagessen besteht heute aus sagenhaften Gurkensalat, den ich versemmelt habe, und Knusperjoghurt. Mal sehen, ob ich heute Abend die Motivation für richtige nahrung wieder habe. (Ja, ich bin ein Fresser, ich brauche viel Nahrung.)

Mir kam zu Ohren, ich sei in letzter Zeit toll. Weil angenehm und so. Nicht so launsich und depressiv. Na ja, vielleicht nicht mehr so launisch. Aber depressiv... tja.... Grad hab ich wieder einen Tiefpunkt. Ich denke über die Dinge nach, über die ich nicht nachdenken will. Und alles in allem will ich nur heulen.
Es ist schon fast Sommer. Mich killt die Hitze. Vorgestern war ich in Rom, gestern bekam ich mein Abitur ausgehändigt. Warum vergeht die Zeit so schnell? Warum komm ich einfach nicht mit? Ich hetze mir selbst oder eher dem, was ich sein sollte hinterher und will auf halber Strecke zusammenbrechen und mich von den Autos, die mit Kameras mir folgen, überfahren lassen.
Ich soltle glücklich sein. Ich habe die erste 75-Zusage aus Leipzig für UNi. Ich muss mich um die anderen beiden noch kümmern. Ich hab ständig sturmfrei, ich hab Geld, ich hab alles, was ich brauche. Ich hab einen Unfall geradezu unbeschadet überlebt, wo ich mir sonstwas hätte wegholen können.
Trotzdem kann ich nicht.
Ich halte anderen Vorträge, wie sie sein sollen, dass sie sich nicht so verkriechen sollen und was weiß ich. Aber selber bin ich nicht besser. Meine Realitätsverdrängung reicht so weit, dass ich es nicht hinkriege zu zeichnen. Ich will es nichteinmal. Vielleicht kann man es auch ein klein wenig mit der Kastration wegen Potsdam erklären, aber ich denke, es liegt tatsächlich daran, dass ich mein gesammtes Leben lang gezeichnet habe, während ich BEWUSST gelebt habe. Und jetzt dränge ich weiter ins Abseits - ich verkrieche mich in mein gedankenhaus und schau ab und zu mal zu euch raus, wie es manche sogar mal beschrieben haben. Ich bin Lucy in the Sky with Diamonds, the girl with caleidoscope eyes. Ich zeichne nicht, weil ich kein Leben habe, das mich zum Zeichnen bringt. Ich bin auf einem Stand By-Modus, ich fahre zZ auf der 'Currently not available'-Schine. Ich mach all die Dinge, die ich früher immer nur dann gemacht habe, wenn ich absolut alles andere geschafft und gemacht hatte: ich gucke Setrien, ich schreibe, ich lese FFs, ich liege auf der Couch und höre Musik, ich sitze auf dem Balkon und starre vor mich her. Ich zeichne nicht, ich lese kaum Bücher, ich arbeite nicht wirklich, ich zerstöre mich nicht, ich denke nicht, ich mache nichts. Ich bin nur leer und zufrieden. Ich liebe und hasse es zugleich.
Ich freue mich darauf, was kommen kann. Ich bin so gespannt, was auf mich zukommt mit dem STudium. Wenn ich studieren werde. Ich hab ANgst, dass es nicht klappt, dass ich nicht aufgenommen werde, das sich Probleme mit den Leuten und der Wohnung, mit dem Geld haben werde. Ich hab ANgst davor, schlimmes heimweh zu bekommen und noch mehr zum noob zu werden als vorher.

*seufz*
Heute Vormittag hab ich angefangen, die Papiere für die POlizei auszufüllen und auf einem Schmierzettel meine Aussage geschrieben. Ich warte darauf, dass Agnes es beta liest. Ich will kein verfahren, ich will kein gericht, ich will keine kosten wegen einem Anwalt oder sowas - ich will meinen Schaden erstatte riegen und meine Ruhe.
Heute muss ich auch früher zur Arbeit, ich wollte noch was anprobieren und als allerwichtigstes: ich wollte vorher zu meinem Fahrrad-Werkler meines Vertrauens gehen, um mir sagen zu lassen, wie das mit den Kosten für die Reperatur aussehen wird. *SEUFZ!!*
Diese Woche wird scheiße. Ich glaube, das zieht mich so runter. So viel Arbeit und so viel Stress. zu warm. Ich freue mich auf den angekündigten Regen.

Trotzallem will ich mich hinlegen, Musik hören und die decke anstarren, weil mir die Kraft zum Weinen, zum leben, zum Reagieren auf alles fehlt. Es ist zu warm und ich zu kalt.
10.6.08 14:09
 


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